Vizsla
Größe und Gewicht
Der Rüde des Vizsla erreicht eine Schulterhöhe zwischen 56 und 62 cm. Die Hündin des Vizsla erreicht hingegen eine Schulterhöhe zwischen 52 und 58 cm.
Herkunft und Abstammung
Aus vorhandenen gelben Jagdhunden wurde der Vizsla am Anfang des 20. Jahrhunderts in Ungarn geschaffen. Dieser Hundetyp wurde von den Magyaren aus ihrer asiatischen Stammheimat mitgebracht, als sie im 9. Jahrhundert Ungarn besiedelten. Der Vizsla ist auf 1000 Jahre alten Steinritzzeichnungen zu erkennen. Im Jahre 1920 besann man sich auf den alten Jagdhundtyp Vizsla und begann die Reste dieser Rasse zur Züchtung zu verwenden. Mittlerweile, nachdem man in den Weltkriegen Rückschläge erleiden musste, sind die Rassebestände des Vizsla gesichert.
Besonderes
Der kurzhaarige Vizsla kommt in Dunkelgelb und Semmelgelb vor. In verschiedenen Sandgelbnuancen, so zum Beispiel rostbraunes Gold, trifft man den rauhaarigen Vizsla meist an. In den Steppen und Getreidefeldern diente die goldene Farbe als Tarnfarbe für diese Hunderasse. Muskulös aber schmal ist der Körper des Vizsla. Die Ohren sind beim Vizsla tief angesetzt und hängen dicht an den Wangen herunter. Die Rute trägt der Vizsla waagerecht. Ziemlich universell eingesetzt wird diese Hunderasse bei der Jagd – er ist ein hervorragender Schweißhund, apportiert gerne mit weichem Maul und er vereint die Vorzüge eines Windhundes: Ausdauer und Schnelligkeit mit Spur und Fährtensicherheit. Der Vizsla gilt als ausgesprochen lernwillig. Für die Zwingerhaltung ist diese Hunderasse absolut nicht geeignet, da er sehr menschenfreundlich, sensibel und anhänglich ist. Wird diese Hunderasse ausreichend beschäftigt, kann man ihn auch als Familienhund halten. Beim rauhaarigen Vizsla ist das trimmen des Fells hin und wieder notwendig. Ansonsten bedarf es keiner Fellpflege.
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