Verhaltenstherapie
Die Verhaltenstherapie basiert auf der Erkenntnissen von John B. Watson und ist eine Form der Psychotherapie. Dabei geht es nicht darum in die Tiefe der Psyche einzudringen, da die Vertreter der Verhaltenstherapie davon ausgehen, dass eine genaue Analyse der Psyche mit all ihren Zusammenhängen nicht möglich sei. Das steht im Gegensatz zur Tiefenpsychologie und bringt die Verhaltenstherapie auf eine andere Ebene der Psychotherapie.
Grundsatz der Verhaltenstherapie ist, dass der Mensch durch die Betrachtung der Entstehung und der Hintergründe seiner Probleme, diese besser lösen kann. Der Ansatz geht in die Richtung - Anleitung zur Selbsthilfe und zielt auch genau auf das \"Weiterarbeiten\" des Klienten ab.
Indiziert ist die Verhaltenstherapie bei Angstzuständen, Innerer Unruhe, Depression und geringem Selbstwertgefühl. Hier kann bei der Verarbeitung der Hintergründe geholfen werden.
Die Anzahl der Sitzungen ist nicht genormt oder festgeschrieben. Sie hängt immer von der Art und Schwere der Probleme des Klienten ab, doch in der Regel sind zwischen 20 und 50 Sitzungen nötig und sinnvoll.
Weiterführende Informationen zur Verhaltenstherapie:
Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V.
Was ist die Verhaltenstherapie
Gutachtenhilfe Verhaltenstherapie
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