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Luderplatz


Der Begriff Luderplatz kommt aus der Jagd und ist ein vom Jäger absichtlich angelegter Futterplatz für Haarraubwild.

Der Luderplatz dient dazu zum Beispiel Füchse anzulocken. Hierfür werden Innereien wie Nieren, Leber oder Herz als Köder verwendet. In der Jägersprache nennt

man diesen Köder dann Luder, was erklärt, warum der Luderplatz Luderplatz heißt...
Am Luderplatz werden dann diese Köder vergraben. Hier sprich man von der Ludergrube. Wicht dabei ist, dass das Aas nicht zu tief vergraben wir. Denn

Das Raubwild soll ja schließlich angelockt werden. Jedoch muss der Köder eingegraben werden, denn sonst würden auch andere Aasfresser ( zum Beispiel Krähen)

angelockt werden.

Am Luderplatz wird dann auf die Beute gewartet um diese zu erlegen.
Wer aber glaubt, so einfach einen Fuchs erlegen zu können ist auf dem Holzweg. Die Jagd über den Luderplatz ist langwierig und bedarf viel Geduld und Erfahrung,

Denn der Fuchs ist (Gott sein Dank) ein äußerst schlaues und vorsichtiges Tier, das auf geringste Geräusche reagiert. Auch der Wind kann den Jäger verraten.

Ebenso sollte der Zugang zum Luderplatz gut gewählt werden, denn falls der Fuchs die Fährte des Jägers wittert, ergreift er sofort die Flucht.

Meist wird die Jagdmethode mittels Luderplatz im Winter eingesetzt.
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