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Dampfdiffusion in Bauteilen


Jedes Material bietet dem Durchgang der Luftfeuchtigkeit einen Widerstand. Dieser Widerstand wird mit jenem, den die Luft der Feuchte entgegengestellt, ins Verhältnis gesetzt. Diese Zahl wird als y-Wert bezeichnet.
Der y-Wert gibt an, wie viel mal mehr Widerstand ein Material dem Feuchtigkeitstransport in dampfförmiger Form entgegensetzt als Luft. Entscheidend für den Diffusionswiderstand eines Bauteils ist auch die Dicke.
Beide Werte miteinander multipliziert ergeben jene Luftschicht in Meter, die denselben Widerstand wie der Bauteil bietet.
Gegen diese Dampdiffusion werden sogenannte Dampfbremsen eingesetzt. Gute Dampfbremsen besitzen einen Austrocknungseffekt.

Dampfbremsen mit Austrocknungseffekt

Sie haben die Aufgabe vor einer Durchfeuchtung von Dämmstoffen in Wänden, Dächern und Decken zu schützen. Heutzutage gibt es auch schon die atmende Dampfbremse.
Diese bewirkt dass anfallende Feuchtigkeit sofort aufzusaugen und wieder abzutrocknen. Beim Dachausbau bewährt sich diese Konstruktionsart, da die sonst notwendige Hinterlüftung entfallen kann. (z.B. bei historischen Fassaden).


Informationen zum Artikel Dampfdiffusion in Bauteilen

Titel: Dampfdiffusion in Bauteilen
Rubrik: Bauen&Wohnen
Autor: Reinhard Rossmann
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Datum: 2006-04-26